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Aktuelles Heft
4/2007
   
 

Astrid Lindgren – ein Leben für die Freiheit der Kinder
Die Schwedin Astrid Lindgren gehört zu den beliebtesten Kinder- und Jugendbuch-
autorinnen. Mit ihren humorvollen Geschichten vermag sie die jugendlichen Leser
nicht nur zu begeistern, sondern ihnen auch Werte zu vermitteln und ihre Ängste
zu thematisieren, indem sie beispielsweise den Umgang mit dem Tod anspricht.
Ihre Popularität nutzte die Autorin dazu, sich für die Rechte der Kinder auf Freiheit
und Selbstbestimmung einzusetzen.


Ringen um Erkenntnis – Wissenschaft, Bildung und Religion
In der Naturwissenschaft ist man gewohnt festzuhalten, was vernünftig scheint,
wofür man eine Erklärung findet. Auch Glaubensfragen um das Thema Schöpfung
können auf diese Weise ergründet werden. Glaube ist indes etwas, was einem nicht
mit Zwang auferlegt werden kann. Glaube ist ein goldenes Stück Freiheit – von sich
aus zu glauben, von seinem Innersten angesprochen zu werden, sich damit zu be-
fassen, ohne damit den Intellekt anzuspornen.

Das Kirchenverständnis der frühen Christenheit
Für die ersten Anhänger und Nachfolger Jesu war die »Kirche Christi« kein Bau aus
Stein und Holz, keine irdische Institution, wo Menschen das Wort führen und ihre
Herrschaft ausüben. Die Kirche war ihnen etwas Geistiges, wo die Gegenwart des
Reiches Gottes konkret erlebt wurde. Auf welche Weise dies damals geschah,
dokumentieren die Schriften des Neuen Testaments.