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Pioniergeist – die
Wissenschaften im Wandel der Zeit
Der ausgeprägte Forscherdrang des Menschen ermöglichte es, mit Hilfe
des
techni-
schen Fortschritts einen Himmelskörper zu betreten, der nicht seine
Heimat ist.
Diese Leistung beeindruckt. Sind hoch entwickelte Instrumente und Werkzeuge der Wissen-
schaft für die Forschung im Sinne der ureigentümlichen Philosophie
einsetzbar?
Auf dem Prüfstand – das heutige Verhältnis zur Religion
Die Bedrohung durch religiöse Gewalttäter zwingt dazu, sich kritischer
mit Glaubens-
lehren auseinander zu setzen und sie bezüglich ihres Wahrheitsgehalts
zu prüfen.
Von
Bedeutung sind dabei die Erkenntnisse der Geistes- und Naturwissenschaften;
denn
sie bereiten die Grundlage für Einsichten in Daseinsfragen und liefern
somit
Kriterien
für eine Beurteilung von Glaubensvorstellungen.
Hugo Grotius – der »Vater des Völkerrechts«
Im Krieg ist einem Staat ebenso wenig alles erlaubt wie im Frieden. Dies gilt
heute
als
selbstverständlich. Doch auch hier, auf dem Gebiet des Völkerrechts,
mussten
die erforderlichen Regeln erst errungen werden. Der Holländer Hugo
Grotius ist einer der
Pioniere. |
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Schöpfung – Kraft,
Vielfalt und Schönheit des Blauen Planeten
In den Naturwissenschaften ist man gewohnt, einzelne Vorgänge
aus dem
Zusam-
menhang herauszulösen und eingegrenzt zu
analysieren. Existenzfragen in
Bezug
auf das Leben im Allgemeinen
werden bei dieser Art der Betrachtungsweise immer
häufiger
zur reinen Nebensache; ja sie werden sogar dem Zufall
zugeschrieben.
Aus Sicht der Philosophie ein absolut unakzeptabler Zustand.
Sokrates – ein Gespräch über
das Wesen der Gerechtigkeit
Seit je bringen Menschen Leid über Mitmenschen und andere
Geschöpfe, weil sie
für
sich Sonderrechte in Anspruch
nehmen. Dieser letztlich auf fragwürdigen
Gerechtig-
keitsvorstellungen
gründende Missstand ist Anlass genug, sich eingehender
mit dem
Begriff der Gerechtigkeit auseinander zu setzen. Ein
Lehrbeispiel dafür bietet
der
Platon-Dialog »Der
Staat«.
Erziehung – die Förderung emotionaler und sozialer
Kompetenzen
Dass persönliche Zufriedenheit und gegenseitige Achtung
einem gedeihlichen
Zusam-
menleben von Menschen zuträglich
sind, ist keine neue Erkenntnis. Wie wichtig
es
ist,
die entsprechenden
Fähigkeiten schon von Geburt an zu trainieren, hat erst
die
jüngere Forschung zutage gebracht. Ihre Errungenschaften
liefern entscheidende
Grundlagen für ein verbessertes
menschliches Zusammenleben. |
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Platons »Staat« – wider
das Lob des schönen Scheins
Im Dialog zum Thema Gerechtigkeit sprechen die beiden Brüder
Platons über die mo-
ralische Einstellung ihrer Mitbürger.
Einer Mehrheit der Athener gehe es im Umgang
mit den Mitmenschen
nicht darum, gerecht zu sein, sondern gerecht zu scheinen.
Die
Diskussion fördert zutage, welche Gesinnung hinter
dieser Haltung steckt und
mit
welchen Argumenten sie gerechtfertigt
wird.
Sklaverei – eine Jahrtausende
alte Geissel der Menschheit
Die systematische Versklavung von Menschen reicht weit in die
frühe Antike zurück.
Mesopotamische Herrscher haben
bereits vor 6000 Jahren Menschen
in erschreckend
hoher Zahl in die Sklaverei verschleppt, und
auch Herrschaft, Reichtum und Pomp
von
Ägypten oder Rom
gründeten auf dem Leid von Millionen und Abermillionen
von
Sklaven.
Forschen im Zeichen der Philosophie
Die Naturwissenschaften liefern eine Reihe interessantester
Erkenntnisse, die sich
mit Hilfe von Modellen anschaulich darstellen
lassen: sei es die Doppelhelix als
Trägerin genetischer
Erbgutinformationen oder das Magnetfeld der Erde. Derartige
Modelle können zu wichtigen Sinnbildern der Philosophie
gedeihen und ermöglichen
die Erforschung grundsätzlicher
Fragen des Seins in wissenschaftlichem Rahmen.
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Entwicklungsgeschichte –
die
Meereswelt beheimatete einst skurrile und räuberische
Urlebewesen
Die Paläontologie befasst sich mit der wissenschaftlichen
Untersuchung fossiler Tier-
und Pflanzenreste. Versteinerungen
sind einzigartige Zeitzeugen und helfen mit, die
Entwicklungsgeschichte
der Urgeschöpfe unseres Planeten näher kennen zu lernen
und somit besser zu verstehen.
Kinderanalyse – die Entdeckung von ‘Sprache’ und Sprachverständnis
der Babys
Die richtige Betreuung in den ersten Lebensmonaten und -jahren
eines Menschen ist
mit entscheidend für seine physische
und psychische Gesundheit. Die Erkenntnisse
und praktischen
Leitlinien der beiden französischen Ärztinnen Françoise
Dolto und
Caroline Eliacheff sensibilisieren für einen
besseren Umgang mit den Kleinen und
beugen psychischen Störungen
vor.
Widerstand – der Sklavenkrieg des Spartacus
Es war der grösste Aufstand von Sklaven, den die ganze
Antike je gesehen hat:
Zehntausende von Geknechteten hatten
sich unter der Führung des Spartacus
73–71 v. Chr.
gegen ihre römischen Herren empört. Die Freiheit
hat ihnen die Er-
hebung zwar nicht eingebracht, doch Spartacus’ Name
blieb bis auf den
heutigen
Tag ein einzigartiges Mahnmal für
den Kampf von Unterdrückten. |
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Pflanzenreich – die eigene Sprache
stummen Lebens
Das Grün der Natur auf dem Festland stellt eine besondere
Lebensgemeinschaft dar;
es ist örtlich gebundenes Leben
und daher in seiner Mobilität eingeschränkt.
Ent-
sprechend
waren vor ungefähr 450 Millionen Jahren umfangreiche Vorkehrungen
nötig, damit eine Besiedlung der Landflächen erfolgreich
durchgeführt werden konnte.
Gesellschaft – was ist die Voraussetzung für Frieden und Glück?
In Platons »Staat« findet sich eine der eindrücklichsten
Abhandlungen über das
menschliche Zusammenleben. Sokrates
führt anhand eines Musterbildes vom Staat
Grundübel
vor Augen, an denen sowohl die einzelnen Individuen als auch
die Gemein-
wesen als Ganzes kranken. Seine Erklärungen
machen bewusst, was für
eine Ver-
besserung der Verhältnisse
konkret unternommen werden muss.
Völkerrecht – die Notwendigkeit einer internationalen Rechtsordnung
Die Katastrophe zweier Weltkriege hat es an den Tag gebracht:
Eine so nahe
zusammengerückte Welt kann nicht mehr allein
auf Verträgen zwischen einzelnen
Staaten gründen;
sie bedarf vielmehr einer universalen Rechtsordnung. Einer
der
massgebenden Vorkämpfer hierfür war der Schweizer
Völkerrechtler Max Huber.
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Psychologie und Erziehung – wichtige
Grundbedürfnisse
von Kindern
Was braucht ein Kind, um sich gesund zu entwickeln und die
Fähigkeiten zu
erwer-
ben, sich im Leben und in der Gesellschaft
zurechtzufinden? Diese Frage
ist
heute
ein
zentraler Gegenstand
psychologischer Forschung. Die beiden
amerikanischen Medizi-
ner
T. Berry Brazelton und Stanley I. Greenspan analysierten,
welchen
Bedürfnissen
von Kindern unbedingt Achtung geschenkt werden
muss.
Staatsführung – Anforderungen an einen Politiker
Für die Entwicklung eines Volkes und seiner Individuen
ist es von entscheidender
Bedeutung, wer von den Bürgern
die Geschicke des Staates lenkt. Über welche
Fähig-
keiten
und Eigenschaften müssen politische Führer verfügen,
um ihre Aufgaben
zum
Wohl aller erfüllen zu können?
Im abschliessenden Teil der Reihe zu Platons
»Staat« wird
der berühmten Antwort Sokrates' nachgegangen.
Pflanzenphysiologie –
eine eindrucksvolle Lebensgemeinschaft
empfindet zahlreiche Bedürfnisse
Pflanzen passen sich den jahreszeitlichen Veränderungen
an. Blüten- und
Blatt-
bildung, Herbstfärbung sowie
Laubfall sind Beispiele wohlkoordinierter Abläufe,
die
für uns ganz selbstverständlich geworden sind.
Wer sich vertiefter mit
dem Grün
der
Natur befasst, fragt sich natürlich
berechtigterweise: Wo und
wie werden denn
all
diese aufeinander abgestimmten Vorgänge
koordiniert?
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