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1/2004
Wie entsteht Materie? – Der Ursache auf der Spur,
ohne deren Wirkung Werden, Wachsen und Gedeihen unmöglich ist

Es ist eine Wissenschaft für sich, die Vergangenheit zu erforschen, denn man wird
schnell – geht es um die Materieentstehung – mit Dimensionen konfrontiert, die für
den Menschen kaum mehr fassbar sind. Dafür ist es sehr oft ein fortschrittlicher Weg,
um in neu gewonnene Erkenntnisse hineinzuwachsen.

Franz Schubert – ein Dichter von Melodien
Franz Schubert gehört unbestrittenermassen zu den grossen Komponisten klassi-
scher Musik. Dennoch ist vieles aus seinem Leben – ganz anders als etwa bei einem
Mozart oder Beethoven – in breiteren Kreisen wenig bekannt. Die Beschäftigung mit
ihm aber lohnt, denn er hat nicht nur einzigartige Melodien hinterlassen, sondern er
berührt einen auch als Mensch.

Entwicklungspsychologie – Chancen und Krisen des Alters
Wie die Kindheit, die Jugend und das mittlere Erwachsenendasein ist auch das Alter
eine eigene Lebensphase mit spezifischen Entwicklungsaufgaben. Die moderne
Altersforschung setzt sich mit der Natur dieser Aufgaben auseinander und geht da-
bei der Frage nach: Welches sind die Voraussetzungen für ein glückliches und erfolg-
reiches Altern?
 
2/2004

Kunsterziehung –
die Förderung musisch-bildnerischer Fähigkeiten in Elternhaus und Schule

Im Mittelpunkt der Erziehungsaufgaben steht die Persönlichkeitsbildung bei Kindern
und Jugendlichen und damit eine einfühlsame Begleitung bei der Entfaltung grund-
legender Fähigkeiten und Kompetenzen. In diesem Rahmen kommt der Kunsterzie-
hung eine bedeutsame Rolle zu, wie der Beitrag aufzuzeigen sucht.

Biographiearbeit – der kreative Umgang mit der eigenen Vergangenheit
Es ist eine natürliche Erscheinung, dass mit dem Älterwerden der Blick häufiger
auf das gelebte Leben zurückgeht und man betrachten will, was man an Gutem
wie Schlechten erlebt und selbst gewirkt hat. Die moderne Psychologie sieht in
der Erinnerung von Lebensgeschichte einen tiefen Sinn.

Hominidenforschung –
der langwierige Entwicklungsprozess zum modernen Menschen

Bis der anatomisch moderne Mensch das Licht der Welt erblickte, mussten ihm Vor-
läufer Wegbereiter sein: Es galt beispielsweise, die hangelnde Fortbewegung auf
Büschen und Bäumen aufzugeben und das aufrechte Gehen auf zwei Beinen zu
erlernen.

 
3/2004

Mahatma Gandhi – »Mein Leben ist meine Botschaft«
Gandhi hatte als junger Rechtsanwalt während eines Aufenthalts in Südafrika am
eigenen Leib erlebt, was Diskriminierung bedeutet. Er entwickelte in der Folge ein
Konzept des gewaltfreien Widerstandes, dank dem er nicht nur die Lage seiner
Landsleute in Südafrika verbessern, sondern auch seinem Heimatland Indien den
Weg in die Unabhängigkeit bahnen konnte.

Farbenwirkungen des Lichts – vom strahlenden Weiss zum tiefsten Schwarz
Je mehr das Licht schwindet, umso blasser, unreiner und dunkler wirken die Farben.
Ohne Licht ist prinzipiell kein Farbensehen mehr möglich. Dennoch sind gewisse Tiere,
deren Lebensraum von tiefer Dunkelheit umgeben ist, in der Lage, bestimmte Farben
wahrzunehmen.

Thanatopsychologie – die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
aus der Sicht der Psychologie

Warum gelingt es den einen Menschen, mit der Tatsache ihrer Sterblichkeit gut
zurechtzukommen, während andere jeden Gedanken daran verdrängen? Welches
sind die Voraussetzungen, damit ein Mensch seinen herannahenden Tod bejahen
und positiv damit umgehen kann? Die thanatopsychologische Forschung geht
diesen Fragen nach.

 
4/2004

Kulturgeschichte der Farbe –
Farben in Kunst, Kunsthandwerk, Literatur und Kleidung abendländischer Völker
Es dauerte Jahrhunderte, bis die Menschen ganz allgemein ein Sensorium für Farben
entwickelten. Denn der Gebrauch reiner Farben in Kunst und Alltag verband sich mit
hohen Kosten. Noch im Mittelalter galten bunte Farben als Statussymbol – das Tragen
bunter Kleidung war ein Privileg von Adel und Klerus geworden und für die Mehrzahl
der Bevölkerung daher ein blosser Traum. Eine Wende begann sich erst in der
Renaissance abzuzeichnen.

Neid – das schädliche Wesen eines allbekannten Gefühls
Neid ist eine Emotion, die man sich nur ungern eingesteht. Selten wird offen zu-
gegeben: »Ja, ich habe einen anderen geschädigt, ihn verleumdet oder kritisiert,
weil ich auf seinen Ruhm oder seinen Besitz neidisch war.« Die Existenz von Miss-
gunst ist indes eine Tatsache, die weder geleugnet noch geschönt werden sollte,
denn in vielen Fällen ist der Neid die Wurzel des Übels.

Hominidenforschung II – Neandertaler und frühe anatomisch moderne Menschen
Menschenartige Lebewesen gab es in Vielzahl – alleine schon die Artenvielfalt der Hominiden war beachtlich gross. Allerdings waren die meisten Vertreter mehr Tier
als Mensch. Daher ist ihre soziale und kulturelle Hinterlassenschaft nicht mit dem
heutigen, modernen Menschen vergleichbar. Wie sah es diesbezüglich mit dem
Neandertaler und dem frühen anatomisch modernen Menschen aus?

 
5/2004

Wahrnehmung und Bewusstsein – in der Tierwelt und beim Menschen
Weist die niedere Tierwelt bereits ein Wahrnehmungsvermögen auf? Darf bei
höher organisierten Tieren, beispielsweise der Hauskatze, schon von Bewusst-
sein gesprochen werden? Die moderne Fachwissenschaft liefert diesbezüglich
aussagekräftige Fakten, die mithelfen, die Entwicklung von der Tierwelt zum
Menschen besser verstehen zu können.

Stachel der Missgunst – Herausforderung durch eine quälende Gesinnung
Neidgefühle sind ein Zeichen dafür, dass man mit der eigenen Situation nicht
zufrieden ist. Unzufrieden sind wir beispielsweise dann, wenn wir Möglichkeiten
zur Entwicklung nicht wahrnehmen oder wenn geltungssüchtiger Ehrgeiz und
übertriebene Ansprüche unser Denken beherrschen. Neid ist daher eine Heraus-
forderung, die eigenen Talente besser zu entfalten beziehungsweise unser
Selbstbild zu korrigieren.

Die Leakeys – eine Familie auf der Suche nach den Ursprüngen der Menschheit
Während nun bereits mehrerer Jahrzehnte erforscht die Familie Leakey mit einer
Vielzahl von archäologischen Grabungen in Ostafrika die Geschichte der Entwicklung
zum Menschen. Die Leakeys haben schon eine beeindruckende Zahl von Relikten
ans Licht gehoben, denen man heute ein vertiefteres Verständnis für Werden und
Dasein der Vorläufer des modernen Menschen verdankt.

 
6/2004

Hominidenforschung – auf den Spuren des kulturell tätigen Homo sapiens
Geht es um sehr frühe Hominiden, die mehrere Hunderttausend oder gar Millionen
Jahre alt sind, rückt meist der Kontinent Afrika ins Zentrum der Beobachtung. Für den
kulturell tätigen Homo sapiens im Jungpaläolithikum kann dies für einmal – jedenfalls
gemäss gegenwärtiger Fundlage – nicht bestätigt werden: Seine Anfänge führen in
andere Regionen der Alten Welt.

Das Tier – Freund und Gefährte des Menschen
»Tiere tun dem Herze wôl«, schrieb bereits im Mittelalter der Dichter Walther von
der Vogelweide. Das Zusammensein mit einem Tier sorgt für Freude und gute Laune,
es entspannt und fördert Gefühle von Zärtlichkeit und Glück. In verschiedenen
Fachrichtungen wird heute erforscht, auf welche Weise die positive Wirkung von
Tieren in pädagogischen und therapeutischen Projekten genutzt werden kann.

Kulturgeschichte der Farbe – vom Barock bis zum Impressionismus
Den Weg zur Farbe bahnten wesentlich herausragende Kunstschaffende mit.
Unter grossem persönlichem Einsatz vermochten sie sich aus jahrhundertealten
Abhängigkeiten zu lösen. Sensibel auf Veränderungen und Neuerungen reagierend,
gelangten sie ihrer Zeit voraus zu einem freieren Umgang mit Farben. Im 19. Jahr-
hundert kamen dann die Impressionisten dank wissenschaftlichen Grundlagen
dem Geheimnis Farbe auf die Spur – eindrucksvoll zeugen ihre Bilder davon.