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  Hefte
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1/2005
Claude Monet – ein Leben in Bildern
Die Impressionisten haben in den 1860er und 1870er Jahren eine neue Sichtweise
in die bislang einer strengen Tradition verpflichtete Malerei eingeführt. Den neuen
Malstil, bei dem es nicht darum ging, etwa eine Landschaft wiederzugeben, sondern
stattdessen die durch sie erzeugte Empfindung, pflegte keiner so bestimmt und
konsequent wie Claude Monet.

Tierpsychologie – der Einfluss des Menschen
auf die psychische Entwicklung seines Tieres
Wie alles Leben auf der Erde befinden sich auch Tiere auf dem Weg einer individuellen
Entwicklung. Individuen derselben Art haben unterschiedliche Charaktereigenschaf-
ten, Stärken und Schwächen. Das Zusammensein mit dem Menschen birgt für Tiere
grosse Chancen; denn es liegt in der Möglichkeit ihrer menschlichen Gefährten, sie
in ihrem inneren Wesen zu stärken und in ihrer emotionellen und geistigen Entfaltung
zu fördern.

Das Gewissen – Wächter der Seele
Das Gewissen ist ein wichtiger Ratgeber und veranlasst dazu, aus ethischen Gründen
bestimmte Handlungen auszuführen und andere zu unterlassen. Handelt der Mensch
entsprechend seinem Gewissen, fühlt er sich gut und zufrieden, handelt er dagegen,
plagen ihn – so er auf den Wächter der Seele hört – Gewissensbisse, und er fühlt sich
verpflichtet, notwendige Dinge in Ordnung zu bringen.
 
2/2005
Kulturgeschichte der Farbe – Aufbruch in die Moderne
Junge, innovative Chemiker bahnten massgeblich den Weg mit in eine farbigere All-
tagswelt, während Maler in ihrem unermüdlichen Bemühen um die Wiedergabe von Lichtfarben Bilder von intensiver Farbigkeit schufen; diese vermögen in ihrer farblichen Wohlgeordnetheit und Feinabstimmung die Seele des Menschen wie Poesie anzu-
sprechen.

Neolithische Revolution – Menschen werden sesshaft,
treiben Handel und leben von der Landwirtschaft
Das Glaubensverständnis des Menschen war in der Steinzeit massiv kultgeprägt. Be-
zeichnenderweise verlief der Prozess dazu in ähnlicher Form an ganz verschiedenen
Orten, deren Bewohner keinen Kontakt zueinander hatten. Warum verbreitete sich
besonders zu jener Zeit dieser Opfer- und Totenkult derart stark? Der bekannte
Paläoanthropologe Richard Leakey weiss auf diese Frage eine mögliche Antwort.

Freiheit – Warum ist der Kampf
um Freiheit ein so notwendiges Bestreben?

Die Französische Revolution setzte in vielen Ländern Europas den Beginn einer neuen
Zeit. Auch in der Schweiz fand der Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit
einen riesigen Widerhall. Er führte 1798 zur Gründung der Helvetischen Republik,
in deren Verfassung erstmals auch für das Schweizervolk umfassende Menschen-
und Freiheitsrechte kodifiziert wurden.
 
3/2005
Individualität – in der Natur
Die Natur besteht aus vielfältigem Leben, das ganz unterschiedliche Organisations-
grade aufweist und meist in einem bedeutenden Abhängigkeitsverhältnis zueinander
steht. Mit Hilfe der modularen Betrachtungsweise besteht die Möglichkeit, die Indivi-
dualität in der Natur besser erkennen zu können, denn wenn Individuen ineinander oder miteinander verwachsen sind, nimmt man das Einzelne im Gesamtzusammen-
hang meist nicht mehr wahr.

Lise Meitner – die grosse Dame der Kernphysik
Auch bei Physikern ist Lise Meitner nur wenig bekannt, dabei hat sie entscheidend
zur Entwicklung der Kernphysik sowie zur Entdeckung der Kernspaltung beigetragen.
Der Aufsatz zeigt, wie es dazu kam, und gibt – am Beispiel einer als Pionierin wirken-
den Frau – Einblick in die Entstehungsgeschichte der modernen, in die Innenwelt der
Atome vordringenden Physik.

Religionspsychologie – eingeschränkte Sicht
bei der Erforschung religiöser Erfahrungen

Die Religionspsychologie geht der Frage nach, wie Religion in der Psyche des Men-
schen, in seinen Gedanken, seinem Verhalten und Erleben in Erscheinung tritt. Dieses
Fachgebiet steht also vor der Herausforderung, die von vielen Menschen erlebte Ver-
bindung zu einer transzendenten, jenseitigen Welt zu erklären. Wie wird es dieser Aufgabe gerecht?
 
4/2005

Jean Frédéric Oberlin –
Elsässischer Volksbildner und Sozialreformer
Ort der Handlung ist das entlegene Steintal in den Vogesen in der Zeit vor, während
und nach der Französischen Revolution (1789–1799) bis zu den Anfängen der
Industrialisierung. Jean Frédéric Oberlin sorgte dort als Pfarrer, mit gutem Beispiel
vorangehend, für das materielle und geistige Wohl der ihm anvertrauten Menschen.
Was war ihm und seinen fähigen Mitarbeitern Ansporn, in den Zielsetzungen so klar
und in ihrem Wirken so kraftvoll zu sein?

Depressionen – Schatten auf der Seele
Gemäss Schätzungen erleiden 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung einmal oder mehr-
mals im Leben eine schwere depressive Episode. Eine Depression bedeutet eine
Störung des gesamten Gefühlslebens. Hauptmerkmale sind eine tiefgehende Freud-
und Interesselosigkeit sowie das Empfinden, als sei jegliche Lebenskraft und Energie
abhanden gekommen. Wo liegen die Ursachen der Krankheit, und wie kann den
Betroffenen geholfen werden?

Kupfersteinzeit –
Die Entdeckung und Nutzung von Metall führte zu neuen Gesellschaftsstrukturen
Die Kulturstufe der Kupfersteinzeit spielte sich im Wesentlichen im 6. bis 4. Jahr-
tausend v. Chr. im Vorderen Orient ab, denn dort liegen sehr früh ausgebeutete,
reiche Kupfervorkommen. In der genannten Kulturstufe veränderte sich die neo-
lithische Gesellschaft: Häuptlingstümer, die Vorboten der bronzezeitlichen König-
reiche, beherrschten den Tauschhandel – besonders mit dem begehrten Metall
Kupfer.